CH-Zopf in NZ
So, versuche gerade den Wunsch meiner Mutter zu erfĂĽllen. Ich soll in Neuseeland mal einen Schweizer Sonntagszopf backen
Das Rezept sieht wie folgt aus:
1 kg Mehl
1/2 WĂĽrfel Frischhefe ( ca 20 gr )
2 TL Salz
6 dl lauwarme Milch
125 gr zerlassene Butter
1 Ei verquirlt
Nur, wie macht man das ohne Waage? *g* Ah, eine Tasse ist 250g
Nächstes Problem: Die Kiwis kennen dl nicht :-s Komische Welt hier
Ok, nach einem kleinen Problem der Umrechnung, sagte ich, das wären dann 600ml. Und der Kommentar meiner Hostmum: “Whaat? That’s a lot for a bread”
Ob ich noch Wasser brauche dafĂĽr, aber als ich mit nein antworte, sagt sie: “Ok, probiers”
Achja, Frischhefe gibts da natĂĽrlich auch nicht =) Und auf der Trockenhefe, welche in einem Glas im KĂĽhlschrank aufbewahrt wird, steht natĂĽrlich auch nicht drauf, wie viel man braucht. Dank dem Internet konnt ich umrechnen
hehe
Jo, die Butter wurde natürlich auch nur abgeschätzt
Gut ist das Ei ĂĽberall etwa gleich *lol*
Nun ist der geknetete Teig mal im Backofen und geht hoffentlich noch etwas auf. Im Moment wirkt er ziemlich klein und ich hoffe, es gibt eine anständige Grösse. Von zwei oder drei Zöpfen kann ich wohl nur träumen *g*
melde mich wieder
Radisli
Update: Flach, aber braun, kam er aus dem Ofen. Angeschnitten, musste ich feststellen, dass er noch ziemlich teigig ist inside :-/ Wie das letzte Mal zu Hause in der Schweiz, als ich ein anderes Zopfrezept ausprobiert habe.
Zum NZ-Zopf meinte mein Hostdad, ich bräuchte (zur Trockenhefe) noch etwas Zucker, um die (chemische) Reaktion auszulösen und ich solle nicht alles Mehl auf einmal in die SchĂĽssel geben…
November 23 2008 04:44 am | Neuseeland
Dezember 2nd, 2008 at 10:50
Mir ist es mal passiert, dass durch die Milch zu heiss war und dadurch die Hefebakterien abgetöten worden sind und er dann nicht aufgegangen ist. Vielleicht liegt’s ja daran?