Komische Stimmung, komische GefĂŒhle. Traurigkeit, Einsamkeit, Verlassensein, Unsicherheit, Kloss-im-Hals-haben, Unklarheit.
Morgen habe ich meinen letzten Arbeitstag in Wallisellen. Heute habe ich schon das gröbste aufgerĂ€umt, entsorgt oder nach Hause genommen. FĂŒr die Arbeitskollegen, denen ich die letzten 2.5Jahre geholfen habe, tut es mir irgendwie leid. Die eine KV-Lehrtochter kam heute vorbei und sagte, sie wollte eigentlich gerne nochmal bei mir vorbei kommen, um zu schauen was ich so arbeite. (Sie war nĂ€mlich nur eine knappe Woche statt 3-4 bei uns, gesundheitlich bedingt.) Mein Chef und die andern der IT-Abteilung hĂ€tten wohl keine Zeit und ehrlich gesagt wolle sie auch nicht zu denen. #hach Das war… ich weiss au nicht. Es tat gut zu hören, dass sie gerne noch genauer wissen wollte, was ich so den Tag arbeite und ich fands auch schade, dass sie sich das bei den andern gar nicht getraut.
Es ist komisch. Am Montag hab ich frei. Am Dienstag muss ich nicht ins BĂŒro. Am Mittwoch kann ich machen was ich will. Am Donnerstag kann ich ausschlafen. Am Freitag kann ich frĂŒh joggen gehn und zwar nicht ins BĂŒro. Und auch die Woche darauf. Ich hab einfach frei. Ich weiss nicht recht, ob es belastend oder befreiend ist. Wenn ich doch endlich eine Zusage von EstĂ©e Lauder bekĂ€me. Dann könnte ich meine Reise planen und die freie Zeit geniessen. Und was passiert, wenn die Stelle nicht bewilligt wird?
Heute bekam ich einen Anruf von einer neuen Stellenvermittlung. Sie hĂ€tten per sofort einen 3monatigen TemporĂ€reinsatz am Flughafen ZĂŒrich, als IT-Supporterin. Klingt wirklich sehr interessant und abwechslungsreich. Auch mit den Lohnvorstellungen von 5300.- Fr monatlich war er wohl einverstanden. Wenn die Interesse an mir bekunden – sie haben heute meinen CV gekriegt – werde ich mich wohl nĂ€chste Woche mal vorstellen können. Und falls sie mich anstellen möchten, könnte ich keine Ferien nehmen. Will ich das? Diese Frage muss ich mir wohl noch gar nicht stellen.
Achja, nach meinem letzten Arbeitstag morgen, wollte ich fĂŒr mindestens eine Stunde ins Training. Und dann hatte ich in ZĂŒrich noch abgemacht, mit ein paar lieben Leuten, die ich aus dem Internet kenne aber teilweise auch schon im reallife ins Herz geschlossen hab. Leider wird das zu 99% abgesagt. Schade. Mal schaun, wie ich dann meinen letzten Arbeitstag feiere.
Das ist dan wohl mal wieder genug fĂŒr den Moment. Mir gehts momentan nich so gut. Bin grad ziemlich melancholisch… geh dann mal meine Muffins und Kuchen fĂŒr den morgigen Abschied fertig machen.
gute Nacht