Schule damals und heute

MĂ€rz 15th, 2014 at 19:09 -- Posted in Begegnungen, Berufliches | No Comments »

Vor Kurzem startete ich eine neue Weiterbildung. Bis vor einem Jahr noch undenkbar, bin ich heute tatsĂ€chlich Studentin. Ich habe mit dem CAS (Certificate of advanced studies) Social Media Management an der Hochschule fĂŒr Wirtschaft ZĂŒrich gestartet.

Überraschenderweise war ich am ersten Schultag Ende Februar nicht mal wirklich nervös. Ich war einfach gespannt auf die Mitstudenten, die Dozenten, die Themen, den Unterricht. Heute, nach dem vierten Schultag bin ich hellauf begeistert – von so vielem. Wir sind eine grosse Klasse von 25 Studenten unterschiedlichen Alters, Branchen und Jobs. MĂ€nnlein, Weiblein sind in etwa ausgeglichen und es sind so spannende und interessante Mitmenschen.

Nun aber zum Grund meines Posts. FrĂŒher in der zweiten HĂ€lfe der Oberstufe war ich EinzelgĂ€ngerin. Bei Gruppenarbeiten wurde ich meist als Letzte aufgenommen. Die Pause verbrachte ich alleine auf der Bank und schrieb meine Gedanken auf. Manchmal nahmen mich die MitschĂŒler deswegen auch hoch. Was ich denn da in dieses BĂŒchlein schreiben. Hahaha. Nach Schulschluss fuhr ich meistens direkt nach Hause und verbrachte viel Zeit vor dem Computer. Bluewinchat, Habbohotel oder andere waren meine Freunde.

In diesem Studiengang fĂŒhle ich mich endich auf gleicher Höhe mit den anderen, auch wenn sie einige Jahre Ă€lter sind als ich. Kommilitone freut es, wenn ich mich neben sie setze. Sie fragen mich am Abend, was ich noch mache oder ob ich noch Zeit hĂ€tte, mit ihnen was trinken zu gehen. Sie interessieren sich fĂŒr mich und was ich so tue.

Schule ist nicht nur lernen, sondern auch leben und mit so tollen Menschen macht das gleich noch mehr Spass.

Was bietet das Leben schon

Februar 11th, 2014 at 22:15 -- Posted in Alltag, Begegnungen, Single-Leben | 1 Comment »

Vor kurzem hatte ich eine Unterhaltung mit einem guten Freund. Er ist Single und wĂŒnscht sich nichts sehnlicher, als eine Freundin. Ich versuchte ihm klar zu machen, dass er zuerst sein eigenes Leben und sich lieben sollte. Das Leben sei lebenswert und auch liebenswert. Er soll das Leben geniessen und sein GlĂŒck nicht von anderen abhĂ€ngig machen.

Klar, leichter gesagt als getan. Mir wurde das bestimmt auch schon öfters gesagt. So plumpt und einfach. Als er mich fragte “Was gibts im Leben schon zum geniessen” wollte ich ihm am liebsten eine Ohrfeige verpassen. Stattdessen habe ich ihm einige GlĂŒcks-GefĂŒhl-Situationen aus meinem Leben geschildert. So als Idee, was machen ausprobieren könnte. Jeder Mensch ist anders und mag unterschiedliche Dinge, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

  • Wenn man an der WĂ€rme sitzt und dem Regen zuhören kann, der ans Fenster prasselt
  • Wenn nach dem Regen die Sonne auftaucht und man genau weiss, wo gleich ein Regenbogen auftaucht und das auch passiert
  • Wenn man durch das Herbstlaub rascheln kann
  • Wenn man von einem Sommerregen ĂŒberrascht wird
  • Wenn es ganz stark schneit und so ruhig ist wie sonst nie und man einen Spaziergang macht
  • Wenn man auf einem alltĂ€glichen Spaziergang plötzlich ein Eichhörnchen entdeckt
  • Wenn man auf dem Sonntagsspaziergang einem Graureiher beim fischen zuschauen kann
  • Wenn man an einem Abend wie heute einen Spaziergang an der herrlich frischen Luft macht
  • Wenn man dem Wind zuhören und ihn in den Haaren spĂŒren kann
  • Wenn man in den Himmel schaut und ganz viele Sterne leuchten sieht

Was wĂŒrdest du einem Freund empfehlen?

 

Jeden Tag ein Foto

Dezember 17th, 2013 at 22:00 -- Posted in 30 Tage Projekt, Begegnungen | 3 Comments »

Gestern bin ich wĂ€hrend des Blog lesens bei Frau W. auf den TED Talk “Try something new for 30 days” gestossen. Dabei ist mir die Idee gekommen, sowas doch auch auszuprobieren.

Wie die einen von euch vielleicht wissen, kann ich gut neue Dinge anfangen, aber halte das meist nicht sehr lange durch. Nun will ich mal wieder etwas wagen und mich etwas herausfordern. WĂ€hrend 30 Tagen möchte ich jeden Tag ein Foto machen. Nicht irgendeines, nein. Ich will jeden Tag ein Foto von mir mit einem lieben Menschen machen. Ob Freunde, Familienmitglieder ODER – wenn ich mich dann getraue – auch mir fremde, aber sympathische Personen auf der Strasse ansprechen.

Damit dieses Projekt dann nicht einfach auf meiner Festplatte vergammelt, habe ich auch im Sinn, diese Fotos dann zu drucken und in meiner Wohnung aufzuhÀngen. Vielleicht gibts dann aber auch ein kleines Fotobuch. Wer weiss.

Bereits schwirren Ideen fĂŒr weitere Challenges im Kopf herum. Nun aber eins nach dem andern. Das Projekt gestartet habe ich heute mit meiner besten Freundin. Nun bin ich gespannt, was da noch auf mich zukommt.

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Loslassen können und anderes geniessen

November 3rd, 2013 at 22:19 -- Posted in Begegnungen | No Comments »

Immer wieder sehe ich sie auf Facebook online. Immer wieder denke ich an unser letztes Treffen zurĂŒck. Immer wieder mal schreibe ich ihr via Whatsapp, auf Facebook oder wo auch immer eine Nachricht. Manchmal rufe ich sie auch an. Auf eine Antwort warte ich sein Monaten. Ich erhalte einfach keine Reaktion mehr. Dabei ist doch gar nichts passiert, was mir das erklĂ€ren wĂŒrde. Wir hatten keinen Streit oder sowas.

Eigentlich sollte ich das sein lassen und meine Energie fĂŒr anderes verwenden. Ich sollte mich an den Menschen freuen, welche Spontaneinladungen annehmen oder ĂŒberraschenderweise auf einen Tweet von mir reagieren. Manche Menschen sehe ich selten und doch interessieren sie sich fĂŒr mich. Auf Englisch wĂŒrde ich sagen: They care about me. Diese Aussage stimmt fĂŒr mich eher.

Wie gut doch dieser Tweet dazu passt:

Manchmal sollte man alte Bekanntschaften loslassen, um neuen Freundschaften Platz zu machen.

 

Sag was du denkst!

Oktober 17th, 2013 at 20:36 -- Posted in Alltag, Begegnungen, Single-Leben | No Comments »

Eine persönliche Erfahrung, wie auch ein Buch, das ich gelesen habe, veranlassen mich, diesen Post zu verfassen.

Vor Kurzem habe ich “WellentĂ€nze” von Katie Fforde zu Ende gelesen. Eine Mitt-Dreissigerin stellt fest, dass Sie sich in Ihren Nachbarn aus der Kindheit verliebt hat. Weil Sie ihn damals verabscheute, gesteht sie sich diese GefĂŒhle aber nicht ein und behandelt ihn meist sehr kĂŒhl. Oft sagt Sie das eine, aber meint etwas ganz anderes. Ist es so schwer, alte EinschĂ€tzungen ĂŒber Bord zu werfen? Hat man Angst, dass der andere nicht auch so empfindet? In dieser Geschichte hat er ihr jedoch des öfteren sein Herz ausgeschĂŒttet. Warum also nicht ĂŒber seinen Schatten springen und sagen was man denkt?

In den letzten Monaten habe ich einen ganz besonderen Menschen kennengelernt. Diesen habe ich schon mal in einem anderen Post erwĂ€hnt. Richtig einfach war es nie, aber wir hatten viele schöne Stunden zusammen. Wir haben uns gegenseitig vieles anvertraut, verschiedene Filme zusammen geschaut und das Leben ausgiebig genossen. MissverstĂ€ndnis gabs mal da, mal dort, aber diese haben sich eigentlich immer wieder geklĂ€rt. Ich habe ihm vertraut und ihm oft erzĂ€hlt, wie’s mir geht, was ich fĂŒhle. Klar, ich war auch vorsichtig, weil ich nicht wollte, dass er denkt, ich hĂ€tte mich in ihn verliebt. Er ist mir einfach extrem ans Herz gewachsen. Er ist ein so herzensguter Mensch. Es war nicht immer einfach, auszudrĂŒcken, was ich empfinde. Ich hoffe, es kam richtig an. Wissen tu ich das aber wohl nie. Gerne hĂ€tte ich gewusst, was er denkt oder fĂŒhlt. Leider kam das aber nicht. Er hat nur auf meine Aussagen reagiert, als ich sagte, ich könne so nicht mehr weitermachen. Ich wisse nicht, wo ich bei ihm stehe. Er meinte nur, er wolle mir nicht weh tun. Das hat er, aber er hat mir auch so viel gegeben. HĂ€tte es denn nicht eine Möglichkeit gegeben, das ganze anders anzugehen? Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich was spezielles fĂŒr ihn war – wie er es mir doch mal gesagt hat. Oder waren das nur leere Worte?

Wovor hat man Angst, wenn man nicht sagt, wie es einem geht, was man denkt und was man fĂŒhlt? Man bereut doch nur Dinge, die man NICHT gemacht hat und nicht solche, die man getan hat. Dinge, die man SAGT oder TUT bringen einem weiter und machen uns zu dem Menschen, den wir heute und jetzt sind!

Say what you feel

Im Regen spazieren

September 8th, 2013 at 1:39 -- Posted in Alltag, Begegnungen, Gesund Leben, Single-Leben | No Comments »

Heute hatten wir wohl den letzten Sommertag 2013. Ich bin glĂŒcklich, dass ich diesen rundum genossen habe.

An einem Samstag frei haben und trotzdem um 6.15h aufstehn. Mach ich, weil ichs kann und es gut tut. Die letzte Nacht hab ich nÀmlich wieder mal auf dem Balkon geschlafen. Einfach herrlich, so an der frischen Luft.

Nach einer Runde Yoga im Wohnzimmer machte ich mich parat und fuhr nach Oerlikon. Da traf ich meine beste Freundin zum Brunch im Cheyenne und zum Schlendern auf dem Markt. Es ist immer wieder ein Genuss, die vielen frischen FrĂŒchte, die anderen GemĂŒsesorten, die wunderbaren Blumen und die lecker duftenden KrĂ€uter zu sehen und zu riechen. Auf dem Heimweg gegen Mittag fielen mir im Tram fast die Augen zu und so gönnte ich mir Zuhause ein Nickerchen.

Am Nachmittag machte ich mich mit meiner Mutter auf die Suche nach neuen Blumen und Pflanzen fĂŒr meinen Balkon. Diese werden morgen dann auch noch eingepflanzt. Gegen Abend machte ich es mir Zuhause nochmal gemĂŒtlich. In aller Ruhe eine Serie schauen, was leckeres zum Abendessen zubereiten und dann den Tennis-Match schauen. Irgendwann schrieb ich noch mit einem Kollegen und plötzlich landete ich wiedermal spĂ€tabends – wenn die Jungen aus gehen – in ZĂŒrich. Es war noch ein herrlich lauer Sommerabend, den wir mit Baileys am wunderschönen Limmatquai ausklingen liessen. Es tut einfach gut, gute Freunde zu haben, die auch noch spontan sind :)

Den letzten Teil meines Heimwegs vorhin musste ich noch zu Fuss gehen, da kein Tram mehr unterwegs war. Es regnete, aber ich nahm meinen Schirm nicht aus der Tasche. Es war einfach ein herrliches GefĂŒhl: den Wind in den Haaren spĂŒren, der Regen auf der Haut, den vorbeiziehenden Wolken nachschauen. Ich dachte ĂŒber den Tag nach und kam zum Schluss: Das war wohl der beste Sommerabschluss ever. Ich fĂŒhlte mich heute so wohl in meiner Haut. Ich fand mich schön. Ich war glĂŒcklich. Ich fĂŒhlte mich gemocht. Mir gehts gut und ich bin glĂŒcklich.

Im Regen spazieren. Ich mag das. Auch wegen des Geruchs.

MĂ€nner sind FrĂŒchte

August 11th, 2013 at 16:31 -- Posted in Begegnungen, Berufliches | No Comments »

Oder waren sie zumindest letztes Wochenende. Ja, wenn man wĂ€hrend einem GesprĂ€ch auf bestimmte MĂ€nner hinweisen will oder ĂŒber sie reden will, ohne dass die Anwesenden wissen, wer gemeint ist, vergibt man schon mal Spitznamen. Aber erst mal von Anfang an.

Die letzten zwei Tage verbrachte ich beruflich in Brunnen. Freitag hats zwar geregnet, aber die Zeit verging trotzdem wie im Fluge. Abends nach Feierabend wollten wir eigentlich den Tag in einer gemĂŒtlichen Bar ausklingen lassen. Nur – da wurde ĂŒberall geschlotet, was das Zeug hielt. Total ungewohnt in der Schweiz und echt nichts fĂŒr mich. Einen Drink gabs dann doch noch, wenn auch ohne die MĂ€nner.

Am Samstag war traumhaftes Wetter, gute Stimmung und wir hattens lustig. Da gibts rundherum einfach sympathische und immer hilfsbereite MÀnner. Achja und gutaussehend sinds auch noch. Aber mehr ĂŒber Erdbeer, Brombeer und Apfel erzĂ€hl ich jetzt hier nicht. ;) Hoffe, treffe den ein oder anderen wieder mal bei einer Aussenproduktion.

Achja und einem Mann, dem wir keinen FrĂŒchtenamen gaben – einem Amerikaner – haben wir sogar noch “Tschau Sepp” beigebracht. Ja, diese zwei Tage waren echt super!

Voller Ideen

August 6th, 2013 at 0:22 -- Posted in Alltag, Begegnungen | No Comments »

Bei bestimmten Personen sprĂŒhe ich nur so von Ideen. Ein Blitzgedanke von einer Unternehmung jagt den nĂ€chsten. Sonnenuntergangs-Schifffahrt, klassisches Konzert, wandern, City-Trip, botanischer Garten und so weiter und so fort. Ich frage immer wieder nach, was wir wann zusammen unternehmen. Manchmal denke ich, ich nerve, aber eine klare Ansage: “Das ist zu viel des Guten. Ich will das alles nicht mit dir erleben. Mir sind andere Personen und Ideen wichtiger.” Das kommt nicht. Ob es stresst, wenn ich immer wieder mit neuen Ideen daher komme? Ob das GegenĂŒber denkt “Oh nein, nicht schon wieder!”. Oder fehlt es einfach an der Zeit? Ist da wirklich ein Argument? Wenn man jetzt grad keine Zeit hat und merkt, dass der Kalender immer wieder schnell voll ist, dann könnte man doch auch ausnahmsweise einen Termin in der Zukunft setzen. WĂŒrde man das auch wirklich wollen.
Ob ich mir manchmal ehrlichere Menschen wĂŒnsche, frag ich mich. Ich gehe nicht davon aus, dass ich angelogen werde, aber man kann die Einstellung, die Gedanken auch einfach fĂŒr sich behalten. Ich vertrage es doch, wenn man mir die Wahrheit sagt. Und dazu gehört meines Erachtens auch, dass man sich sagt: “Das ist mir zu viel.”

ich ecke an – immer wieder

Juli 20th, 2013 at 14:54 -- Posted in Begegnungen | No Comments »

Ich lerne gerne neue Leute kennenlernen und habe mich in den letzten Jahren und vorallem Monaten immer mehr geöffnet. Wenn ich nun jemand neues kennenlerne und diese Person för mich was ganz spezielles ist, dann klammere ich. Naja, das klingt ziemlich negativ, aber so wĂŒrden es wohl die betroffenen Personen bezeichnen.

Manchmal lernt man doch einfach ganz spezielle Menschen kennen, welche man direkt ins Herz schliesst. Seis wegen Ihrer Ausstrahlung, wegen Ihrer Begeisterung oder Ihrer Art mit mir um zu gehen. Und wenn ich sojemanden ins Herz geschlossen habe, weil ich ihn oder sie ganz doll mag, dann ist es schwer, da wieder raus zu kommen. Ich möchte diese Person dann meist so oft wie möglich sehen, schreibe immer wieder und schlage vor, was wir als nÀchstes unternehmen könnten.

Klar, diese Person hat noch andere Freunde – oftmals viele andere – und hat nicht gerade auf mich gewartet, aber fĂŒr mich ist er oder sie halt speziell. Und mit diesem “klammern” ecke ich wohl ziemlich an. Ich wĂŒnsche mir manchmal, dass ich in dieser Sache anders wĂ€r. Aber irgendwie geht das nicht. Ich bin einfach so. Entweder kommt mein GegenĂŒber damit klar oder eben nicht. Hmm… Ja, was Freunde anbelangt, bin ich einfach sehr – wie soll ich sagen – mir fĂ€llt das Wort nicht ein. Freunde sind mir einfach das Wichtigste.

Telefonieren – ich mag das

Juli 7th, 2013 at 20:57 -- Posted in Alltag, Begegnungen | 2 Comments »

Gerade eben schickte ich folgenden Tweet ab und dachte, das wÀre eigentlich auch ein Blogpost wert:

 

 

Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit, naja wohl in den letzten Monaten wenn nicht Jahren, viel seltener telefoniere als frĂŒher. Wirklich frĂŒher – so vor 7-8 Jahren – habe ich teilweise stundenlange Telefonate gefĂŒhrt. ÃƓber Gott und die Welt geplaudert, bis tief in die Nacht. Naja, eigentlich bis frĂŒh in den Morgen. Ich hab das gern gemacht und genossen. Wenn man die Stimme hört, hat man manchmal das GefĂŒhl, gleich neben der Person zu sitzen. Manchmal denke ich heute noch, ob ich jemanden wieder mal anrufen soll. Oft taucht dann aber der Gedanke auf: “Ach was, die Person hat doch gar keine Zeit. Sie ist bestimmt grad irgendwo unterwegs. Oder er hat wahrscheinlich gerade Freunde zu Besuch.”

Es ist doch so, dass wir Menschen heute immer etwas am Laufen haben. Ob wir jetzt in einem CafĂ© sitzen, Freunde besuchen, am See entspannen oder Freunde eingeladen haben. Irgendwas ist immer. Das merkt man auch, wenn wir mit Freunden wieder mal was abmachen möchten. Bis man da einen Termin gefunden hat! Irgendwie getrau ich mich schon gar nicht mehr, gewisse Personen spontan anzurufen. Es könnte sie ja stören. Klar, jeder kann mich abweisen oder den Anruf entgegen nehmen und dann sagen, dass man grad keine Zeit hat. Nur… das will man ja auch nicht hören.

Klar, mit meinen Freunden schreibe ich regelmÀssig Nachrichten hin und her und von Zeit zu Zeit treff ich sie ja auch. Aber zwischendurch mal telefonieren, weil man sich grad wochenlang nicht sehen kann, das wÀr schon schön. Diese NÀhe vermisse ich irgendwie.