Sachertorte à la Pauli

August 2nd, 2010 at 21:12 -- Posted in Rahel's sweet temptations, Rezepte | 4 Comments »

Vor einiger Zeit bekam ich von Daniel Ebneter, welcher den wirklich interessanten und lesenswerten Blog ‘La table d’hôte‘ führt, die iPhone-App ‘Pauli‘ geschenkt. Kurz zum Pauli: das ist sozusagen die Bibel der Köche und vergleichbar mit dem TipTopf des Haushaltunterrichts in der Oberstufe jedes schweizer Schülers ;)

Natürlich wollte ich dann so bald als möglich was süsses daraus ausprobieren und mich sofort angesprochen hat mich die Sachertore :) Ich liebe diese Torte. Vorallem das knacken der Schokolade =) Und so las ich mal das Rezept durch und da fand ich schon einiges, was anders war als in anderen Rezeptbüchern ;) Vanillezucker ist nicht in Päckchen angegeben, sondern in Gramm und davon brauche ich auch nur 2 ;) Eigelb und Eiweiss sollen pasteurisiert sein und waren ebenfalls in Gramm angegeben. Beim Mehl war noch die Typnummer bekannt gegeben, wobei ich das auch in anderen Büchern schon gelesen habe. Was Abricoture ist, wusste ich auch nicht, bis ich im Internet Infos dazu fand. Aprikosengelée oder man erwärmt die Marmelade und streicht sie dann durch ein Sieb. Was genau eine Fettglasur bzw. eine Überzugsmasse ist, wusste ich auch nicht und es klang für mich nicht wirklich verlockend für eine verführerische Torte :-D Und wo würde ich das überhaupt herkriegen? Achja und schade finde ich halt, dass es keine Bilder dazu hat. Will doch immer wissen, wie’s mal aussehen soll ;)

Ich löste das folgendermassen: Vanillezucker, wie auch die Eier wurden halt abgemessen, die dunkle Couverture und das dazugehörige Vanillearoma durfte ich bei ‘My swiss chocolate‘ abholen, aber dazu in einem späteren Blogpost noch mehr :) Statt des Weissmehls des Typs 550 verwendete ich einfaches Haushaltsmehl aus der Migros und an Stelle der Fettglasur schmolz ich einfach dunkel Schokolade und überzog die Torte damit. Ja und die Apricoture produzierte ich wie oben beschrieben.

Und nun viel Spass mit den Making-of-Fotos:

Meine ersten Gedanken dazu

April 30th, 2010 at 18:47 -- Posted in Rahel's sweet temptations | No Comments »

Nach dem Wochenende in Gstaad war ich irgendwie noch viel mehr Feuer und Flamme fürs Backen. Ich verstärkte die Liebe dazu, was Leckeres zu kreieren und anderen eine Freude zu bereiten. Immer wieder ging mir durch den Kopf, ob es wirklich (genug) Leute gibt, die so einen Muffin-, Kuchenlieferservice in Anspruch nehmen würden. Es kitzelte mich richtig :) und immer mehr.

Erste Ideen

April 27th, 2010 at 22:10 -- Posted in Rahel's sweet temptations | No Comments »

Mitte, Ende Oktober hatte Amazee, der Arbeitgeber meines Freundes, ein Weekend in Gstaad geplant. Glücklicherweise durfte ich am Samstag auch mit fahren und bis am Montag-Morgen früh bleiben. Natürlich konnte ich auch da nicht ohne was mitzubringen, auftauchen. Ich probierte das erste Mal ein Cookies-Rezept aus und die Kollegen mochten auch diese. Als sie meinten, ich könne ruhig immer wieder mal was bringen, sagte ich eigentlich nur aus Spass: „Gerne, aber langsam könnt ihr mir mal was dafür bezahlen.“ :) Und so kam eigentlich die Idee. Mehrere Leute von Amazee meinten, es wäre Potential da: Muffins und Kuchen für StartUp-Unternehmen zu backen. Diese arbeiten ja viel und hätten aber trotzdem das Bedürfnis, was Hausgemachtes zu essen. So nahm das ganze die ersten Formen an.

Wie alles begann

April 23rd, 2010 at 22:53 -- Posted in Rahel's sweet temptations | 3 Comments »

Ich habe mir überlegt, dass ich mal die ganze Geschichte, wie “Rahel’s sweet temptations” eigentlich entstanden ist und was ich bis jetzt erlebt habe bzw. noch erleben werde, gerne auch notieren möchte. Da es vielleicht den einen oder die andere interessiert, kann ichs ja gleich veröffentlichen ;) Damit ich euch nicht gleich mit allem, was bisher geschehn ist, zerdrücke, beginne ich mal am Anfang und mache kleine Schritte vorwärts.

Eines Abends im Herbst 2009 verspürte ich plötzlich die Lust, zu backen. Einfach so. Davor hab ich immer gerne gekocht, aber gebacken? Nein, wenn ich’s mir gute überlege, habe ich sehr sehr selten mal einen Kuchen gebacken. Also backte ich und gab die Muffins dann dem Freund mit ins Büro. Er erzählte dort jedoch, dass ich einfach so gebacken habe, ohn zu überlegen, wer dies denn alles essen soll. Frechheit! Ich wusste doch, dass seine oder mein Arbeitskollegen sich über was Süsses freuen würden. Die Tage und Wochen darauf hatte ich immer öfters Lust zu Backen. Keine Ahnung, woher das kam, aber ich wollte immer wieder neue Rezepte ausprobieren. Überall musste ich Backbücher durchblättern und selten konnte ich widerstehn.